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Geld=Tauschmittel=Kaufkraftvolumen= Arbeitsäquivalenz

Zur EU-Währungspolitik (EZB), Infos aus der Wirtschaftsliteratur mit Quellen:

1) "Die wirtschaftlichen Grundrechte" (Anspruch an die Volkswirtschaft)

"Die Verwirklichung des Gedankens der Wohlstandsmehrung zwingt zum Verzicht auf jede unredliche Politik, die dem nur optischen Scheinerfolg den Vorzug vor dem echten Fortschritt gibt. Wem dieses Anliegen ernst ist, muß bereit sein, sich jedweden Angriffen auf die Stabilität unserer Währung energisch zu widersetzen. Die soziale Marktwirtschaft ist ohne eine konsequente Politik der Preisstabilität nicht denkbar. Nur diese Politik gewährleistet auch, daß sich nicht einzelne Bevölkerungskreise zu Lasten anderer bereichern." (Prof. Ludwig Erhard, ehem. Bundeskanzler, Wirtschaftsminister, S.14-15 aus "Wohlstand für Alle", ECON Verl.2. Aufl.1990.)

 

2) Das Wesen des Geldes

a) "Das Tausch- und Zahlungsmittel Geld selbst stiftet keinen Nutzen und hat auch keinen Gebrauchswert, aber einen abgeleiteten mittelbaren Nutzen über seine Tausch- bzw. Kaufkraft. Dies basiert auf dem Vertrauen der Menschen und per Deklaration des Hoheitsträgers. Als Zahlungsmittel dient es für die Ableistung von Steuern und Abgaben, d.h. ohne mittelbare Gegenleistung.

Verliert das Geld durch z.B. Inflation das Vertrauen, so entzieht es den Besitzern die Kaufmacht und büßt seine Tauschmittelfunktion ein. Das Geld leitet seinen Wert nur über Güter und Dienstleistungen ab, die man damit kaufen kann.

b) Wertmesser und Recheneinheit
Das Geld löst eine Aufgabe der Wirtschaft der quantitativen Erfassung und Verrechnung. Die in der Volkswirtschaft produzierten Güter lassen sich so auf einen Generalnenner bringen und sind somit addierbar und vergleichbar. Die Funktion als Wertmesser hat es nur solange, wie es eine Kaufkraft besitzt. In Zeiten der Inflation büßt das Geld diese Funktionen ein und wird zum "schwarzen Peter", den jeder gleich wieder weitergeben will in der Panik, dass die Kaufkraft immer mehr schwindet.

c) Wertaufbewahrungsmittel, Wertspeicher
Bei gleichbleibendem Wert dient Geld als Wertspeicher, welches man z.B. in Sparbüchern, Schließfächern, Tresoren o.ä. vorhalten, sparen kann. um es später gegen Waren, Dienstleistungen einzutauschen. Bei Inflation, d.h. Währungsabwertung  verliert es seine Funktion als Aufbewahrungsmittel und löst damit sukkzessive einen Run auf Sachwerte aus, die begrenzt, begehrt und damit werthaltiger Erscheinen." Die neuzeitlichen Negativzinsen fallen auch hierunter. (Quelle: Gesellschaft und Wirtschaft, Verl. Diesterweg 1972)

 

X) EU-Datenschutzverordnung deckt auch Recht auf die Umsatzdaten der Kredithistorie ab

Artikel ist derzeit in Recherche und Ausformulierung und wird zeitnah in der gekürzten Fassung hier veröffentlicht.

 

2b) Rechtswidrige EZB-Politik "Es gibt kein Recht auf Zins"?

Durch den Ausspruch des EZB-Präsidenten "Es gibt kein Recht auf Zins" wurde die Maßnahme, den Referenzzins auf 0% zu setzen, nachträglich begründet. Erstaunlicherweise hat bisher kein namhafter Ökonom diese Aussage zurechgerückt, denn diese Aussage ist in Ihrer Absolutheit "fakenews". Richtig ist, dass die "Soziale Marktwirtschaft" auch in den EU-Verträgen festgeschrieben wurde und damit eine Kern-Aufgabe des ZINSES, nämlich die soziale Funktion als Transmissionsmechanismus kleine Sparer an dem wirtschaftlichen Erfolg über den Preis des Geldverleihs in der Volkswirtschaft Anteil haben zu lassen. Die soziale Funktion eine rentierliche Altersvorsorge zu unterstützen wird dadurch erst möglich! Auch an dieser Stelle werden die Vorschriften und Grundfunktionen der sozialen Marktwirtschaft entweder nicht erkannt oder bewußt nicht mehr befolgt.

 

3) EZB-Negativzins plündert deutsche SV-Kassen. Neue Politik der EU-Sippenhaft?

Durch die Niedrigzinspolitik der EZB verliert das Geld der deutschen Beitragszahler schleichend an Wert, weil die Sozialkassen nur noch Minirenditen auf die gehorteten Milliarden erwirtschaften oder sogar Strafzinsen zahlen müssen. Im vergangenen Jahr wies die Rentenversicherung erstmals einen Zinsverlust von unter dem Strich 49 Millionen Euro aus und für das laufende Jahr wird mit einem negativen Wert in ähnlicher Höhe gerechnet. Insgesamt belaufen sich die die Negativ-Zins Verluste in den deutschen SV-Kassen (KVs, PV, RV, AV) auf über 100 Millionen € pro Jahr. Da darf die Frage nach der Berechtigung dieses dreisten und verbrecherischen EZB-Diebstahls gestellt werden, denn dieser ist mit einer Politik der Preisstabilität und solider Finanzpolitik nicht darzustellen. Spitze Zungen behaupten, dass im Finanz-Babylon Berlin mittlerweile jedwede Zugeständnisse gemacht würden, auch gegen den in den "Maastricher Verträgen ausgeschlossenen direkten Transfer", wie zu Reparationszeiten der wilden (19)20er.

 

4) EZB Studie fordert (sittenwidrige?) Umsetzung der EU-Einlagensicherung

Eine Studie der EZB fordert jetzt endlich die EU-Einlagensicherung umzusetzen. Vor dem Hintergrund, dass für 5000 Milliarden Euro Spareinlagen im Euro-Raum (X<= 100.000€ Guthaben) nur 18 Mrd. Euro Sicherungskapital vorhanden ist. Bei einer gemeinsamen Einlagensicherung würden insbesondere deutsche Sparer haften, die 12,5 Mrd. davon einzuzahlen hätten, d.h. den Löwenanteil. Darüber hinaus gibt es Überlegungen, die Konten von Kunden einzufrieren, deren Banken der Bankrott droht, in dem die Bankenaufsicht einen Auszahlungsstopp verhängen könnte von 5 bis 20 Tagen. Kunden mit Einlagen über 100tsd. € müssten dann zusehen, wie das Vermögen oberhalb des zugesicherten Betrages „den Bach runter geht.“ Zum Verständnis: In der Notenbank IT schlummerten zum Stichtag 30.09.17 faule und fragwürdige Kredite im Umfang von 277 Mrd. €. Ende 2016 standen Einlagen privater Sparer in Höhe von 668 Mrd. € gerade einmal 621 Mill. € an Rücklagen gegenüber. Im deutschen Rechtssystem nennt man eine Vereinbarung über die Vergemeinschaftung von Risiken einen „Vertrag zulasten Dritter“ und dies ist sittenwidrig. (Q.: Focus 17/2018, S 65.) Diesen Forderungen nachzukommen könnte allerdings eine instinktive Kettenreaktion auslösen, einen Herdentrieb, der in Deutschland nach der Weltwirtschaftskrise 1929 schon einmal aufkam, der Bank-Run 1931. Wenn sich dann die ersten Schlangen bilden und in sozialen Medien Bilder rum gehen "Schlange stehen", dann wird es nach und nach mulmig und die Massen kommen in Wallung. Schieben, drücken, stechen, hauen - schnell findet der allgemeine Pöbel wieder in die Urformen des Faustrechts zurück. Und dann dämmert es immer mehr Sparern, dass nur ein Bruchteil an Giral- und Buchgeldern tatsächlich auch als Bargeldreserve vorhanden ist. Die letzten in der Schlange bekommen nichts ab und geraten in Panik. Sie laufen dann von einer Bank zu nächsten bis sukzessive immer größere Teile der Bevölkerung von Panik und Hysterie erfasst werden, Schalter geschlossen werden und nur noch rationiert Geld abgehoben werden kann. Wenn dazu ausländische Kreditgeber ihre Einlagen und Devisen zurückfordern, dann bricht das System zwangsläufig zusammen. Mit dem Bank-Run 1931 haben wir dann noch eine zweite und noch verheerendere Begleiterscheinung kennen gelernt: das Ende in das Vertrauen eines Gesellschaftssystems, der Weimarer Republik und die Geburtsstunde eines Neuen. Vor dieser letzten Begleiterscheinung, "dem Neuen" hat man in Berlin "die größte Muffe".

 

5) EU-Finanzdiktatur gestützt auf „EZB-Unabhängigkeit“ & „Le` Euro se` moi“?

Die deutsche Bevölkerung als Versicherungsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit lebt nicht für die Wirtschaft (Verbot der Sklavenwirtschaft), wie die Wirtschaft nicht existiert für das Finanzkapital, sondern das Finanzkapital dient der realen Wirtschaft (Versorgung) und diese ursächlich dem Bevölkerungswohlstand! Diesem Grundsatz wird die totalitäre EZB-Währungspolitik der Null-, Negativ-Zinsen, Inflation und Devaluation schon seit  Jahren nicht mehr gerecht. Die Abtretung des „Souveränitätsrechtes auf eigene Währung“ in Verträgen von Deutschland mit der EU erfolgte nur auf der Grundlage, „diese abgetretenen Rechte vertragskonform einzusetzen!“ Totalitärer Einsatz von EU & Euro Finanzinstrumenten führt unweigerlich und sofort zur Rückübertragung der „Rechte, Ausübung zur Währungshoheit“ von der EU an Deutschland zurück. Insbesondere wenn dies nachgewiesen wird, durch die Fortführung verbotener NS – Finanzpolitik, d.h. „Brechung der Zinsknechtschaft“ und „Enteignung“, (siehe Pkt. 6). Eine EU-Finanzdiktatur des Geldes, gestützt auf die falsche Rechtsauslegung der „EZB-Unabhängigkeit“, die mit dem millionenfachen Diebstahl von Zinsen auf Sparbüchern, in Zeiten des „so genannten Wirtschaftsbooms“, deutscher Bürger nachgewiesen werden kann, ist widerrechtlich und sofort zu unterbinden. Der oberste französische Eliteabsolvent und Netzwerker von G.&S. proklamiert dies noch öffentlich zur Freude seiner Wähler und Nutznießer mit: Le` Euro se` moi!“. Unsere Bankangestellten haben sich als die Verwalter des Volksvermögens den Zielen der Versorgungsgemeinschaft unterzuordnen, um die Erfüllung der wirtschaftspolitischen Aufgaben zu verbürgen. Da sie durch die Organisation des Kapitalverkehrs auf die Gestaltung der Wirtschaft in Infrastruktur und Betrieben einen ganz entscheidenden Einfluß ausüben, muß ihre gesamte Tätigkeit von dem Gedanken zur Verantwortung dieser Treuhänderschaft geleitet werden. Und dies bedeutet keiner linken liberalistischen Deregulierung zur Spekulation und Veruntreuung von Treuhändervermögen nachzufolgen.

 

6) EZB-Nullzinspolitik entpuppt sich als brauner Wein in neuen Schläuchen

Seit 10.03.2016 hat die EZB-Führung unter M. Draghi den Leitzins auf 0 % setzen lassen und damit den Zins als bedeutsames Regulativ in unserer sozialen Markt- und Finanzwirtschaft abgeschafft. Dieser planwirtschaftliche Markteingriff verantwortet schwere Schäden durch Enteignung für Sparer/-innen und alle von Altersvorsorge betroffenen SV-Systemen und Institutionen der Bank- und Versicherungswirtschaft. Bemerkenswerter Weise, obwohl in Deutschland die „Nullzinspolitik“ bereits als radikales Werkzeug Bekanntheit erlangte und der diktatorische Eingriff in die Finanzwirtschaft nach 1933 unter der Parole: „Brechung der Zinsknechtschaft des Geldes“ (Quelle: Kampf gegen die Hochfinanz, G. Feder, Eher Verlag 1934, S.21) erfolgte. Im 30er Jahre Bestseller Buch M.K. des österreichischen Migranten und Massenmörders Adolf H. wurde in Fassung I auf Seite 220 ff., bzw. in der Volksausgabe S 229 ff. auf G. Feder, Eher Verlag, verwiesen.

Laut Artikel 159 der Hessischen Verfassung durch KRB 1 der Alliierten Pkt. 12. ist der NS-Zentralverlag (Eher Verlag) incl. NS- Schriften und Programmen verboten (§86 StGb), darüber hinaus gilt nach KR-Proklamation 2 Abschnitt IV, 11. der so genannte „Propaganda Verbots Erlass“: „Die deutsche Behörden haben alle Anweisungen der Alliierten Vertreter zu befolgen, betreffend …aller Mittel zur Beeinflussung von Meinungsäußerungen..“.

 

7) Devaluation (D) (Herabsetzung des Geldnennwertes durch Staatsgewalt) (Siehe auch Wikipedia "Währungskrieg")

Diskurs moralisch- und rechtlicher Aspekte einer EZB-Politik gegenüber den dt. Bürgern. Betrachtungspunkte: ~08/2000 (0,83 € = 1$), ~08/2008 (1,60 € = 1$), ~01/2017 (1,04 € = 1$). Ein mittlerer Wert von 1,25-1,30 sollte daher als Minimum angenommen werden können, insbesondere unter Berücksichtigung der dt. Exportstärke. Was bedeutet es, wenn die Kaufkraft der dt. Bürger um 10-20% bewusst durch den € manipuliert / geschwächt würde? Hervorrufen kann man dies z.B. durch Kaufprogramme (Staatsanleihen, Bankenwerte etc.) zur Verschleierung von Staatsbankrott und Bankenpleiten. Alleine der dt. Steuerzahler musste bisher mit hunderten Milliarden für Finanz- und Wirtschaftspolitische Fehlleistungen in Anspruch genommen werden.

 

„Den Geldwert herabsetzen heißt dem Geld einen höheren Nominalwert verleihen als seinem Realwert entspricht.“ Die Abwertung ist „eine echte Steuer, eine Zwangsauflage, ein Notopfer.“ Ihre Wirkung tendiert auf „die Beschlagnahmung des Privateigentums durch den Staat hin.“ Sie bedroht die Gerechtigkeit, schädigt die Wirtschaft, erhöht die Preise. J. Arthuys sieht in ihr mit Recht ein schweres, der Bevölkerung auf deloyale Weise auferlegtes Opfer, das nur höchste Not rechtfertigen kann. Der Staat zwingt seine geldbesitzende Bürger einen Teil ihrer Kaufkraft an ihn abzutreten. Es ist dies ein Eingeständnis, dass der Staat Bankrott gemacht, zahlungsunfähig geworden ist. Die größte Gefahr besteht in einer Erschütterung des Vertrauens in der Öffentlichkeit, die langsam den Staat und die Wirtschaft unterminiert, obschon sie äußerlich eine Scheinblüte zur Folge hat. Die Staatselite ist nur dann zu einer Devaluation berechtigt, wenn sie die Stabilität des Geldes wieder herstellt, selbst zu einem niedrigeren als dem tatsächlichen Umtauschsatz, und als bestehende Tatsache, nämlich die Geldentwertung zugibt, aber sie nicht erst hervorruft. „Die Devaluation zieht alle ihre Vorteile aus der Tatsache, dass sie scheinbar nichts an der bestehenden Realordnung ändert.“Definition Devaluation: „Die Geldabwertung ist eine monetäre Maßnahme, die in der Aufgabe des früheren Geld- und Währungswertmaßstabes und seiner Ersetzung durch einen neuen niedrigeren besteht, verfügt durch die Politische Gewalt, in der Absicht auf diesem Wege aus der Klemme der Wirtschaftskrise zu kommen, was aber die Auswirkungen im Sinne einer versuchten gelenkten, versteckten und begrenzten Inflation in sich schließt.“

 

"Bei Eigentumsverletzung gibt es 2 Kategorien: a) Materielles Eigentum (Raub, Diebstahl) oder b) geistiges Eigentum (Unwahrheit, Verleumdung usw.).Betreffs a) ist es bei Kaufkraftverlust nachgewiesen und bei b) fordert die Wahrheit eine Übereinstimmung zwischen Erkenntnis und Wirklichkeit. Und diese ist nicht gegeben, wenn ein deutscher Bürger einen Scheck über 100€ einem US-Bürger gibt, und statt 150$ Kaufkraft wäre er im Umtausch nur 110$ wert. Da Banknoten, Schecks bei Devaluation nicht auf einen geringeren Wert umgestempelt werden, so dass Realwert und Nominalwert sich entsprechen, liegt eine bewusst in Kauf genommene Täuschung vor, das augenscheinlich nichts verändert sei, bis man selbst die schmerzvolle Entdeckung macht, dass dieses Zahlungsmittel an Wert und Kaufkraft verloren hat."

 

"Die Ethik muss D. in dreierlei Hinsicht verurteilen: I. als unnatürlich schädigender Eingriff in die Verfügungsmacht über materielle Güter, Eigentum genannt, II. als Akt der Unwahrheit und Unaufrichtigkeit, indem man einem etwas auf eine Art und Weise wegnimmt, die nicht hinreichend zutage tritt, III. als Ungerechtigkeit und Rechtsbruch, wenn der Schuldner ohne Einwilligung des Gläubigers (+Schadenersatz), seine Schuld aus freien Stücken herabsetzt. Daher steht der Staat, der abwertet, nicht mehr im Einklang mit der Gerechtigkeit, dem verwirklichten Recht. Denn er empfing die Leistungen und er setzt die Gegenleistung herab. Damit wird das Recht des Empfängers geschmälert. Das vom Recht geforderte Gleichgewicht ist aufgehoben. Es liegt Rechtsbruch vor, der in der Rechtsphilosophie kein anderes Urteil zuläßt. Vorausgesetzt es handelt sich um einen freiwilligen und überlegten Akt von Seiten der Staatsgewalt und nicht um eine erzwungene Entwertung."

 

Zitate des Klassikers Ökonom Adam "Smith: „Wenn das Gesetz nicht die Kontrakterfüllung erzwingt, so setzt es alle Entleiher so ziemlich auf denselben Fuß mit Bankrottierern.“ „Sie (D.) verursacht eine allgemeine und höchst verderbliche Umwälzung im Privatvermögen, bereichert in den meisten Fällen den faulen verschwenderischen Schuldner auf Kosten des fleißigen und sparsamen Gläubigers.“ „ Die Ehre des Staates wird gewiß dadurch sehr wenig gewahrt, wenn er, um der Schande eines wirklichen Bankerotts zu entgehen, zu solchen Gauklerstücken seine Zuflucht nimmt, die so leicht zu durchschauen und zugleich höchst verderblich sind.“

"Mit gleicher Kraft trat die Kirche gegen die Abwertungen auf, wie Sie den Wucher, der nur zu oft die natürliche Folge der ersteren war bekämpfte, was irrtümlicherweise heute als Kampf gegen Zins verwechselt wird.

Über dem Recht waltet Gerechtigkeit und die fordert Wiedergutmachung für ein begangenes Unrecht, die dem Staat als unabweisbare Pflicht obliegt. Es müsste demnach eine analoge Aufwertung als Gleichheit der Wirtschaftslage dies wieder gutmachen. Dies ist in der Praxis aber kaum möglich. So wälzt sich Unrecht fort und führt schließlich zu jenen unerklärlichen Katastrophen, welche die größten Nationen in Trümmer schlugen. Die Scheinblüte löst sich schnell in welke Blätter auf. Die Wirtschaft und Privatfinanz kann sich nur aus sich selbst heraus gesunden, nach der erforderlichen Sanierung."

 

"Die Verquickung und Unterwerfung der Wirtschaft unter die Politik führt auf wissenschaftlichem Gebiete zur praktischen Irrelevanz derer bei Entscheidungen, die sich mit Wirtschaftsfragen fundiert auskennen und befassen. Kompetenzfragen wären im Sinne der Wirtschafts-wissenschaften zu lösen. So wenig Laien in den Beruf eines Arztes hineinpfuschen dürfen, so wenig haben Laien in das Wirtschaftsleben hineinzupfuschen. Beides ist von Unheil. Die Unlogik besteht nur darin, dass man ersteres allgemein anerkennt und letzteres gemeinhin abstreitet."

 

Innenpolitisch kann diese Politik die Gefahr heraufbeschwören, dass sich die Verlierer und Benachteiligten in radikalere Randgruppen umorientieren. Abwertung führt in Konsequenz zu mehr Planwirtschaft. Statt blindlings Gelder hinauszuwerfen wird man Rationalisieren, um den Grad der Unterstützung (Subventionen) dem Grade des wirtschaftlichen Nutzens anzupassen.

(Q.: Die Abwertung, Dr. Edgar Schorer, Freiburg (Schweiz), Jena Verl.1938)

 

Fazit: Durch die EZB-Politik der Devaluation, welche gegenüber den dt. Bürgern verschwiegen wird, zahlen wir (1,27$=1€ "fairer Wert" zu 1,17$ =1€ bzw. 1,07$=1€ manipulierter Kurs) ca. 8 - 16% Notopfer pro € für die gescheiterte EU-Wirtschaftspolitik, welche durch fehlende Budgetierung im binnenwirtschaftlichen Verhältnis, die sparsamen nationalen Volkswirtschaften zulasten der verschwenderischen Schuldnerstaaten gegen Ethik, Moral und Recht benachteiligt.

 

Als Kommentar auf diesen Themenkomplex, den ich an das IFO Institut und seinen ehemaligen Chef Prof. Dr. Hans Werner Sinn gegeben hatte, antwortete einer der bedeutensten dt. Ökonome darauf: "Sehr geehrter Herr Gast, vielen Dank für Ihre Überlegungen. Mit freundlichem Gruß, Hans-Werner Sinn."(HWS HPWikipedia H-W. Sinn)

 

8) H i s t o r y ?...D i e  U r h e b e r i n   e i n e r  I n f l a t i o n

"In einer Kreditwirtschaft ohne jeden Barverkehr, wo sämtliche Zahlungen durch Bankgiro oder dieser Methode verwandte Kaufkraftübertragungen vollführt werden besteht in jedem Augenblick, auch in jedem Stadium der Konjunktur, ein bestimmter "natürlicher Zinsfuß", welcher der Rentabilität der Unternehmungen entspricht und insoweit mit den allgemeinen Preisverhältnissen im Zusammenhang steht. Sofern man sich auf den Boden einer statischen Zinstheorie stellt und die Existenz dauernder Wertagien auch in einer naturalen Tauschwirtschaft bejaht, ist dieser "natürliche Zins" ohne weiteres anerkannt. Aber wenn man (aus Gründen, die sich aus der Zurechnungslehre ergeben) einen dauernden Unternehmergewinn und damit für die Geldwirtschaft, in welcher der Zins aus temporären Unternehmergewinnen erklärt wird, einen dauernden (statischen) Kapitalzins ableht und leugnet, bleibt doch sicher, daß sich in jedwedem Einzelaugenblick jedweder Konjunkturphase der heute stets dynamischen Wirtschaft ein ideeller Zinsfuß denken läßt, der den jeweiligen Preisverhältnissen und dem sich daraus ergebenden Unternehmergewinn entspricht.

 

In einer reinen Kreditwirtschaft nun sind die Banken zunächst durch nichts gezwungen, den Darlehnszins ihrer Kredite auf der Höhe des "natürlichen" Zinses festzusetzen. Erst bei erheblicher Diskrepanz werden sich Tendenzen geltend machen (Mißtrauen gegen die betr. Institute und damit Unterwühlung des gesamten Kreditgebäudes), die eine Angleichung der Bankzinssätze an den natürlichen Zinssatz erzwingen. Solange dieser Punkt nicht erreicht ist, können die Banken hemmungslos Kredite gewähren, und zwar durch einfache Gutschrift eines Betrages zugunsten des Kreditnehmers in den Büchern der Bank. Läßt der Kunde einen Teil dieses Guthabens auf das Konto eines Gläubigers überweisen, so erfolgt nur eine interne Umschreibung dieses Betrages in den Büchern der Bank oder (falls das Konto des neuen Besitzers der Kaufkraft in einer anderen Bank geführt wird) es tritt das Guthaben bei einer anderen Bank in Erscheinung: immer erfolgt eine Verbuchung innerhalb der Bankwelt; im gleichen Augenblick, wo der Betrag vom Kunden "abgehoben" wird, entsteht irgendwo bei einer anderen Bank ein neues Guthaben, und wenn sich die daraus ergebenden Forderungen der Banken untereinander nicht ausgleichen, werden die Spitzen gestundet. Solange nun der von den Banken berechnete Zins u n t e r dem natürlichen Zinsfuß steht, ist für die Unternehmer ein starker Anreiz vorhanden, Kredite nachzufragen. Sie werden damit ihre Geschäfte in jeder Richtung ausdehnen, die Kaufkraft in der Volkswirtsschaft wird stark vermehrt, und die Preise steigen unaufhörlich, solange die Diskrepanz der beiden Zinssätze bleibt.*

 

In der heutigen Organisation der Verkehrswirtschaft aber, die als gemischte Barkreditwirtschaft bezeichnet werden mag, sind die Banken in der Kreditgewährung nicht so frei. Denn eine Abhebung der neugeschaffenen Guthaben geschieht hier nicht nur im Überweisungswege (Verrechnungsscheck), sondern wird oft in bar verlangt. Ein den Zahlungssitten entsprechender und jeweils relativ konstanter (oder wenigstens in etwa vorausbestimmbarer: - Quartalsbedarf) ratierlicher Anteil der gesamten Guthaben muß in barem Gelde (Münze oder Banknote) ausbezahlt werden. Unter diesen Umständen kann eine Bank nur dann Buchkredit gewähren, wenn sicher ist, einen entsprechenden Anteil baren Geldes von der Notenbank zu einem die Wirtschaftlichkeit des gesamten Geschäftes nicht gefährdeten Zinssatz zu bekommen. Hält also die mit der Notenausgabemonopol versehene Bank ihren Diskont über oder auf dem natürlichen Zins, so übt sie damit indirekt einen bis zur "Beherrschung" geltenden Einfluß auf die Gesamtkreditgewährung der Banken aus.(..) Berechnet aber die Zentralnotenbank einen u n t e r dem natürlichen Zins stehenden Satz, so ist sie nicht nur direkt (insoweit sie unmittelbar an die Produzenten und Händler Kredite gibt)**, sondern auch indirekt (insoweit sie eine "Kreditgeldinflation der Privatbanken" ermöglicht und anregt) U r h e b e r i  n    e i n e r   I n f l a t i o n."

 

Quelle: Die Reichsbank - Probleme des deutschen Zentralnoteninstituts in geschichtlicher Darstellung, von

Dr. Gert von Eynern, Wiss. Hilfsarbeiter am Enquete-Ausschuß (Weltwirtsch. Institut, Kiel), Gustaf Fischer Verlag 1928.

Anm. HPG:*(wenn Unternehmen nicht bereits selbst genügend liquide Mittel haben.) ** (ggf. auch Staats-, Unternehmensanleihen kauft.)

 

9) Ursachen der deutschen Kreditkrise und Finanzbankrott 1931

„Der Zusammenbruch der deutschen Wirtschaft gipfelte in der Kreditkrise von 1931 und wurde ausgelöst durch den „Run“ unserer Auslandsgläubiger, die am liebsten den ganzen Schuldenbetrag von nicht weniger als 25 Mrd. RM mit dreimonatiger Kündigung zurückgefordert hätten. Der Bruchteil, der tatsächlich transferiert wurde, war noch groß genug, um unsere Wirtschaft zu zerschlagen. Jeder Kreditverkehr hörte auf, der Zahlungsverkehr musste empfindlich eingeschränkt werden, sämtliche Großbanken erwiesen sich als sanierungsbedürftig, eine sogar als sanierungsunfähig, die Zinssätze erreichten eine irrsinnige Höhe, die Konkurse stiegen sprunghaft an. Jeder einzelne Zusammenbruch löste zwangsläufig eine Kette neuer Zahlungseinstellungen aus, und so standen bald ganze Wirtschaftszweige, unter ihnen vor allem die Landwirtschaft, vor dem Ruin. Die Lage der öffentlichen Finanzen wurde hoffnungslos, jede Steuererhöhung brachte nur einen Einnahmerückgang. Alle diese Verfallserscheinungen in der Wirtschaft fanden zwangsläufig Niederschlag in einem beispiellosen sozialen Elend.“ (Q.: Vortrag Wirtschaftsrat „Neuer Plan“, Wirtschaftsminister, Bankpräsident H.Schacht, S.5-6, 1938)

 

10) Wirtschafts- und Sozialbetrachtungen eines Staats- und Finanzbankrottes im Winter 1923/24

Nach WK1 Ende schuldete das Dt. Reich im Inland aus Kriegsanleihen und Reichsschatzanweisungen rund 175 Mrd. Mark. Allein die Verzinsung aufzubringen, bei einer brach liegenden Produktion und Nachfrage, war illusorisch. Es boten sich 2 Wege an, die scharfe Herabsetzung aller Staatsschulden, also den „verschleierten Staatsbankrott“, oder die „Entwertung der Schuldansprüche durch Inflation“. Der eingeschlagene 2. Weg die Inflation brachte an Stelle einer gerechten Verteilung der Lasten eine willkürliche Enteignung der Inhaber der Kriegsanleihen, der Renten und Hypotheken, der Sparguthaben und der kleinen Renten. Es bildeten sich daraus 3 erkennbar abgegrenzte Wirtschaftssysteme:

1) Die großen Unternehmungen, ein in sich ruhendes System, das fast ganz auf dem Tauschgedanken beruhte und dessen Ziel ein innerer Kreislauf war, der von der Außenwelt unabhängig blieb.

2) Die Arbeiterschaft hielt durch ausgeklügelte Tarifverträge, Konsumgenossenschaften und andere Verträge Anschluss an 1. mit Begriffen wie Sachwerte, Reallohn, Goldwert oder Wiederbeschaffungswert, um sich an den greifbaren Tatsachen der Produktion festhalten zu können.

3) Hier fanden sich die zum völligen Ruin bestimmten, die den Worten des Reichsbankpräsidenten noch glaubten „Mark gleich Mark“ und der größte Leidtragende ..der Staat ein. Als die Lage immer toller wurde, flüchteten die Menschen des Systems 3 in 2 in die Rechnung mit den Sachwerten. Es zeigte sich, dass die Wirtschaft auch die nicht wirtschaftenden nicht entbehren kann, nicht nur des Absatzes wegen, sondern der engen Bindungen zwischen Eltern, Witwen und Kindern, die diesen letztendlich zur Last fallen, wenn Sie aller Reserven beraubt werden.

Zuletzt stand der Staat als betrogener Betrüger alleine da, die Beamten forderten Entlohnung nach Indexberechnung, die Steuern kamen zum entwerteten Betrag herein, aber niemand wollte mehr zu diesen Nennwerten etwas liefern und vollbringen. Die Warenanbieter, Arbeiter, Angestellte und Beamte nahmen bei Ihren Forderungen die kommende Entwertung vorweg unter Berufung auf allgemeine Preissteigerung. Durch Warenzurückhaltung wurden die Preise über das Ausmaß der Ausgabe von Papiergeld erhöht.(Steigende Papiergeldmenge trifft auf gleiches oder sinkendes Warenangebot - INFLATION.) Reparationskosten wirkten verstärkend ein, als die Franzosen das Ruhrgebiet besetzten und man seine Produkte importieren mußte. Als die Preise täglich sprangen, fiel die Währung in Wochen und Monaten ins uferlose, wie im Winter 1923/24 (HYPERINFLATION). Das Vertrauen in den Staat und Währung war am Boden, es kam zur großen Wirtschaftskrise -> Depression. (Q.:E. Samhaber, "Die neuen Wirtschaftsformen", Neff Verlag 1940. S.86/87)

 

11) Digitales Geld / Plastikgeld verleitet zum Geldausgeben

Aus der Verhaltensökonomie ist bekannt, dass der Vorgang des Bezahlens neurologisch ganz ähnlich wirkt wie Schmerz. Kreditkarten betäuben offenbar jedoch diese negative Reaktion beim Zahlen, sie trennen die Verbindung zu unserer "geistigen Buchführung." Bezahlen wir nicht bar, dann wird das Budget leichtfertiger ausgegeben, da ohne Scheine und Münzen zu handhaben, wir eine größere Distanz zum Transaktionsvorgang einnehmen und hinsichtlich der Folgen eher abstrahieren. (Q: Focus, 31/2017 S. 72)

 

Geld kann in physischer (Münzen, Scheine) oder buchhalterischer (digital auf Konten +, Kredit -) Form vorgehalten werden. Negativzinsen können Banken derzeit nur in letztgenannter Form einrechnen. Gegenüber den deutschen KMU und Privathaushalten ist die derzeitige Zins- und Währungspolitik unangemessen. Sie zerstört die private Altersfürsorge sowie auch das Konzept der privaten Krankenkassen (mit Rückstellungen spätere Kostensteigerungen auszugleichen). Auch der Gesundheitsfond erleidet Substanzverlust, d.h. man schaut seitens der Obrigkeit tatenlos zu bei der EU-Politik der deutschen Volksvermögensvernichtung. Die EZB treibt so bewußt die Tarife und Kosten in den PKVs und GKVs nach oben..


Eine Bewertung ob Preisstabilität, Inflation, Deflation vorliegt wird mit einem Index (Lebenshaltungskostenindex) gemessen, einem Warenkorb von Produkten und Dienstleistungen. Da die individuelle Belastung der Bürger nicht mit dem Warenkorb übereinstimmen muss, bzw. wesentliche Einflussgrößen dort bewußt fehlen (z.B. Agrarsubventionen, Negativzinsen auf den Notgroschen, entfallende Sozialversicherungsleistungen, wie Gründungszusschuss, Sterbegeld, Invalidenabsicherung etc.) sind die öffentlich allgemeinen Aussagen hierzu mit besonderer Skepsis zu vernehmen und zu bewerten. Ein Bankenpräsident hat kürzlich gesagt, dass 60% seiner Kunden keinen zusätzlichen Spielraum der finanziellen Vorsorge haben.

 

Deutliche Beitragssteigerungen in der privaten Versicherungswirtschaft sind vor dem Hintergrund der EZB Negativzinsen bereits eingetreten, da die fehlenden Zinserträge bei den Berechnungen der Altersvorsorgerückstellungen den überwiegenden Teil von Fehlbeträgen ausmachen. Die Währungsexperimente sorgen für labile Finanzplanungen statt Budgetsicherheit.

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